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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Der deutsche DAX-Index ist wegen der Angst vor einem Handelskrieg mit den USA wegen Grönland stark gefallen, während der Euro gegenüber dem Dollar überraschend zugelegt hat. Der Anstieg des Euro wird auf „Sell-America”-Geschäfte zurückgeführt, da Investoren nach Trumps Zollandrohungen das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der US-Wirtschaft verlieren. Es wird erwartet, dass die Marktvolatilität anhält, bis es neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt und eine mögliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Trumps Zollbefugnissen gibt.
Saudi Aramco erwartet, dass es bis 2025 einen technologiegetriebenen Wert von 3 bis 5 Milliarden US-Dollar aus KI und fortschrittlichen Technologien erzielen wird, aufbauend auf einem realisierten Wert von 6 Milliarden US-Dollar aus den Jahren 2023 bis 2024. Das Unternehmen nutzt KI, um Bohr- und Wartungskosten zu senken, die Produktivität der Bohrlöcher zu verbessern und die weltweit niedrigsten Produktionskosten von 3,50 US-Dollar pro Barrel aufrechtzuerhalten. Mit über 200 eingesetzten KI-Lösungen und Zugang zu 90 Jahren proprietärer Daten führt Aramco die digitale Transformation der Energiebranche durch sein industrielles Large Language Model und umfangreiche KI-Anwendungen an.
Die deutsche Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung, wobei positive Wirtschaftsdaten auf einen möglichen Wendepunkt hindeuten. Nach zwei Jahren Rezession wuchs das BIP im Jahr 2025 um 0,2 %, für 2026 wird ein Wachstum von 1 % erwartet. Zu den wichtigsten positiven Faktoren zählen verbesserte Lieferketten, gut gefüllte Auftragsbücher und sinkende Erzeugerpreise. Allerdings bestehen weiterhin Risiken aufgrund der Zollandrohungen der USA und der Notwendigkeit von Strukturreformen, um eine nachhaltige Erholung zu gewährleisten.
Peter Voser, Vorsitzender von ABB und internationaler Wirtschaftsgigant, bleibt trotz geopolitischer Spannungen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos optimistisch. Er plädiert für langfristige Strategien, die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen und die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Ländern, anstatt zu versuchen, große Machtblöcke direkt zu beeinflussen. Voser erkennt zwar die aktuellen Herausforderungen des Geschäftsumfelds an, glaubt jedoch an bedeutende globale Wachstumschancen und betont, wie wichtig es ist, in unsicheren Zeiten die Stabilität der Unternehmen für die Mitarbeiter aufrechtzuerhalten.
Die Ölpreise für Brent und WTI stiegen aufgrund von Versorgungsunterbrechungen im kasachischen Tengiz-Ölfeld und erneuten geopolitischen Spannungen durch US-Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern deutlich an. Positive Wirtschaftsdaten aus China und ein schwächerer US-Dollar sorgten für zusätzliche Unterstützung, sodass trotz der starken US-Produktion und der Reservekapazitäten der OPEC+ eine Kombination von Faktoren entstand, die die Rohölpreise in die Höhe trieb.
ABB-Vorstandsvorsitzender Peter Voser bleibt trotz geopolitischer Spannungen optimistisch hinsichtlich der globalen Wirtschaftsaussichten. In einem Interview mit dem Weltwirtschaftsforum betont er, dass man sich auf langfristige Strategien konzentrieren und sich gleichzeitig an kurzfristige geopolitische Herausforderungen anpassen müsse. Voser plädiert für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen, insbesondere mit Ländern, die ähnliche Werte teilen, und ist der Ansicht, dass das derzeitige disruptive Umfeld auch Wachstumschancen bietet.
Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat eine wichtige Unternehmenssteuer für Großunternehmen verlängert und der Sozialistischen Partei erhebliche Zugeständnisse gemacht, um die Verabschiedung des Haushaltsplans für 2026 sicherzustellen, obwohl er zuvor versprochen hatte, diese Steuer abzuschaffen. Die Minderheitsregierung sieht sich mit möglichen Misstrauensvoten und politischer Instabilität konfrontiert, während sie versucht, das Haushaltsdefizit Frankreichs zu reduzieren und gleichzeitig komplexe politische Verhandlungen zu führen.
Der IWF hat seine Prognose für das BIP-Wachstum Indiens für das Geschäftsjahr 2025-26 von zuvor 6,6 % auf 7,3 % angehoben und begründet dies mit der über den Erwartungen liegenden Entwicklung im dritten Quartal und der starken Dynamik im vierten Quartal. Indien behält seine Position als am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft und übertrifft damit das prognostizierte Wachstum Chinas von 5 %. Auch die Weltbank hat ihre Wachstumsprognose für Indien auf 7,2 % nach oben korrigiert, während für 2026 und 2027 aufgrund nachlassender temporärer Faktoren ein Rückgang auf 6,4 % erwartet wird.
Die thailändische Tourismusbranche steht vor großen Herausforderungen, da die Zahl der ausländischen Besucher im Jahr 2025 zum ersten Mal seit vier Jahren zurückgegangen ist und die Zahl der chinesischen Touristen um 30 % gesunken ist. Der Rückgang ist auf die negative Berichterstattung über Betrugszentren und die anhaltenden Grenzkonflikte mit Kambodscha zurückzuführen. Der Tourismussektor macht 20 % des thailändischen BIP aus, weshalb dieser Rückgang für die Wirtschaft des Landes besonders besorgniserregend ist.

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